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Die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII - Aktuelle Entwicklungen und praktische Hinweise

Datum: 13.08.2019

Uhrzeit: 13.00 - 17.00

Stadt: Frankfurt

Bundesland: Hessen

 

Im Rahmen des Pflegestärkungsgesetzes III hat die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII zum 01.01.2017 tiefgreifende Änderungen erfahren. Insbesondere wurde der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff, wie er seit dem PSG II in der Pflegeversicherung nach dem SGB XI gilt, in das SGB XII eingeführt und eine Angleichung der Hilfe zur Pflege an die Pflegeversicherung vollzogen, die ihren Ausdruck in einer umfassenden Neuregelung der Ansprüche der Sozialhilfeempfänger im SGB XII findet.

 

Neben der allgemeinen Frage, wann jemand bedürftig im Sinne des SGB XII ist, wird auf die neue Regelung zur Bedarfsermittlung durch den Sozialhilfeträger eingegangen. Auch bei den einzelnen Ansprüchen der Hilfebedürftigen, nicht zuletzt im Hinblick auf ambulante und (teil-) stationäre Leistungen, haben sich Änderungen ergeben. Ebenso möchten wir Sie über aktuelle Probleme im Zusammenhang mit der Umsetzung der Änderungen informieren.

 

Ferner werden die Regelungen der Hilfe zur Pflege im SGB XII beleuchtet, insbesondere die kontrovers diskutierte und zwischenzeitlich ausgeurteilte Anrechnung des WG Zuschlages auf Leistungen der Hilfe zur Pflege. Weiterhin wird mit praktischen Tipps und Hinweisen erläutert, wie sich Pflegedienste und Hilfebedürftige im Falle fehlender oder gekürzter Bewilligungen gegenüber den Sozialhilfeträgern verhalten sollten.

 

Inhalte:

 

  • Alle Änderungen im Überblick
  • Aktuelle Rechtsprechung zur „Hilfe zur Pflege“
  • Anrechnung WG Zuschlag (Was Dienste und Leistungsempfänger tun können)
  • Anrechnung des Entlastungsbetrages gem. § 45b SGB XI
  • Umgang mit langer Bearbeitungsdauer bei der (Erst-)Beantragung
  • Verhalten bei Rechnungskürzungen
  • Versterben des Klienten vor Leistungsbewilligung durch das Sozialamt

 

Dozent:

 

Michael Greiner, Rechtsanwalt, Referent des bad e.V.

 

 

Beitrag:

 

für bad e.V. – Mitglieder                125,00 € pro Person

für Nichtmitglieder                             175,00 € pro Person

Art: Fort- und Weiterbildung

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